Der Islam und die Umwelt (3/5)
- 1. Der Islam und die Umwelt
- 2. Der Islam und die Umwelt
- 3. Der Islam und die Umwelt
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- 5. Der Islam und die Umwelt
Der Islam und die Umwelt – Teil 3: Die Erde als Moschee
Die Erde — rein und eine Moschee
Der Prophet ﷺ sprach: {Die Erde ist mir als Moschee und Reinigung gemacht worden.} [Al-Bukhārī und Muslim]. Diese Aussage hat eine tiefe Umweltbedeutung: Die gesamte Erde ist heilig und rein — sie muss so gehalten werden.
Das islamische Konzept der „Hima“ (Naturschutzgebiet)
Der Prophet ﷺ hat das erste Naturschutzgebiet in der Geschichte Arabiens eingerichtet: Die Ḥimā von Madīna, wo kein Baum gefällt und kein Tier gejagt werden durfte. Er sprach: {Ich erkläre Madīna zur Ḥimā zwischen ihren zwei Lavafeldern.} [Muslim]. Dies war das erste ökologische Schutzgebiet in der arabischen Geschichte.
Verbot der Verschändelung der Erde
Der Prophet ﷺ verbot, öffentliche Wege und Schattenplätze zu verschmutzen: {Hütet euch vor den zwei Verfluchten: Derjenige, der seine Notdurft auf den öffentlichen Weg oder in den Schatten verrichtet.} [Müslim]
Er sprach: {Das Entfernen von Schaden vom Weg ist ein Almosen.} [Al-Bukhārī und Muslim]. Jede positive Umwelthandlung — das Einsammeln von Müll, das Pflanzen von Bäumen, das Reinigen eines Flusses — ist im Islam ein Gottesdienst.
„Der Islam hat eine vollständige Ökologie entwickelt, 1400 Jahre bevor die moderne Welt das Wort kannte. Diese Ökologie gründet nicht auf politischen Interessen oder wirtschaftlichem Nutzen, sondern auf dem Glauben: Allah hat die Erde erschaffen, der Mensch ist ihr Hüter, und er wird am Tag der Auferstehung danach befragt, wie er sie gehalten hat.“