Der Islam und die Umwelt (4/5)
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Der Islam und die Umwelt – Teil 4: Moderne Umweltkrisen und islamische Antworten
Die moderne Umweltkrise
Die Welt steht heute vor beispiellosen Umweltkrisen: Klimawandel, Entwaldung, Verschmutzung der Meere, Artensterben, Ressourcenverschwendung. Diese Krisen sind in erster Linie moralische Krisen — Ausdruck der menschlichen Habgier, Kurzsichtigkeit und Verantwortungslosigkeit. Allah, der Erhabene, prophezeite: {Die Verderbnis ist auf dem Land und im Meer erschienen durch das, was die Hände der Menschen erworben haben.} [Al-Rūm, 41]
Die islamische Antwort
Die islamische Antwort auf die Umweltkrise ist dreifach:
1. Theologie: Die Erde gehört Allah. Der Mensch ist Khalifa, nicht Eigentümer.
2. Ethik: Kein Verschwenden, kein Zerstören, kein Quälen.
3. Praxis: Pflanzung, Erhaltung, Reinigung — als Gottesdienst.
„Wenn jeder Muslim den prophetischen Aufruf zum Pflanzen befolgen würde, wenn jeder Muslim das Wasser schonte, wenn jeder Muslim kein Tier quälte — dann wäre die islamische Welt die grünste und reinste der Welt. Die Umweltkrise ist auch eine Krise des Glaubens: Wer wirklich glaubt, dass er für die Erde verantwortlich ist, wird sie schützen.“